Von Eckhard Supp - Ich war heute in der IHK Koblenz zu einem einstündigen Gespräch mit Sabine Bätzing (SPD), der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, eingeladen, von dem ich an dieser Stelle eigentlich berichten wollte. Bei dem Gespräch sollten Verbands- und Industrievertreter der betroffenen Wirtschaftszweige (Brauereien, Weinerzeuger, Werbewirtschaft, Verlage etc.) Frau Bätzing ihre Standpunkte darlegen und von Ihr Auskunft über den Stand ihrer Planungen und Absichten erhalten, über die in den letzten Monaten viel geschrieben und spekuliert worden war.
Das Gespräch fand allerdings unter dem Vorbehalt statt, dass die anwesenden Verlagsvertreter nicht in ihrer Funktion als Journalisten teilnehmen, d. h. auch nicht über seine Inhalte berichten würden. An diese Abmachung werde ich mich natürlich auch halten, bin aber davon überzeugt, dass sich schon in Kürze wieder Gelegenheit bieten wird, das Thema umfassend aufzugreifen. Insbesondere konnte ich in Vorbereitung auf den Gesprächstermin zahlreiche Stellungnahmen der betroffenen Verbände studieren und forschte auch im Internet der einen oder anderen wissenschaftlichen Studie nach, die vom Arbeitskreis Suchtprävention und von Bätzings Ministerium in der Vergangenheit zur Untermauerung Ihrer Vorhaben herangezogen worden sind. Was dabei zu Tage kam, werde ich bei nächster Gelegenheit noch einmal ausführlich berichten.