Quo vadis Jens Priewe?

26. November 2008

 

Von Astrid Schwarz – In seiner Kolumne „Weindrücke“ der letzten Ausgabe der Zeitschrift Merum setzt sich Jens Priewe mit der italienischen Region Apulien auseinander. Besonders mit dem Anbaugebiet Salento geht er hart ins Gericht.

Apulien - Trulli bei Alberobello
Apulien – Trulli bei Alberobello

Die Weine seien ihm zu üppig und unelegant, meint er und fragt sich, was Konsumenten und Kritiker an Weinen wie Gratticiaia, Patriglione, Platone usw. finden. Auch an der Rebsorte Primitivo lässt er kein gutes Haar, 16-prozentige Weine entsprächen nicht mehr den modernen Genussbedürfnissen, die apulischen Weinmacher seien in einer Art „byzantinischer Önologie“ stehengeblieben. Den Rest des Beitrags lesen »


Aldi und kein Ende?

12. November 2008

 

Von Eckhard Supp - Sie ist so unvermeidlich wie fallendes Laub im Herbst und lässt sich so regelmäßig sehen wie der Kuckuck in einer guten Schwarzwälder Uhr – die Debatte darüber, ob Aldi und andere Discounter wirkliche Schnäppchenweine anzubieten haben und ob ihre Billgweine wirklich Trinkgenuss bescheren.

Priewe und Aldi

Jetzt hat sich ein renommierter Weinautor dieses Themas auf seine ganz eigene Art angenommen. Dabei ist Jens Priewe niemand, den man verdächtigen würde, seinen Weinkeller mit Aldi- oder Lidl-Angeboten zu bestücken. Dennoch hat der Münchener in seinem Blog auf bongusto.de in den letzten Wochen gleich zwei Mal über Weine von Aldi Süd geschrieben, und zwar auf eine Weise, die den Verdacht nahelegt, dass er dem Discounter mit Haut und Haaren verfallen ist. Den Rest des Beitrags lesen »